Unsere Städte und Gemeinden könnten längst weiter sein.
Marc Bernath im Innovationszentrum Berlin TXL, wo Lösungen für Energie, Mobilität und Bauen zusammenkommen
Für viele Probleme haben wir bereits erprobte Lösungen, von günstiger Energie über moderne Schulen bis zu sauberer Mobilität. Aber es geht gefühlt zu langsam voran. Den größten Schritt nach vorn machen wir, wenn wir das Zusammenspiel zwischen Kommunen, Wirtschaft und Kapital besser organisieren. Darüber spricht Marc Bernath.
Wie gute Lösungen den Weg in alle Städte und Gemeinden finden
25 Min. KeynoteDE / ENAuf Ihr Publikum zugeschnittenMit Live-Umfragen
Gute Ideen gibt es genug. Schwierig wird es in der Umsetzung: Die Aufgaben werden komplexer, die Anforderungen höher, Geld und Personal knapper. Am Beispiel eines Wärmenetzes geht der Talk der Frage nach, wie wir trotzdem schneller vorankommen: indem wir mehr ausprobieren, Kommunen, Anbieter und Kapital von Anfang an zusammenbringen und Erfolge sichtbar machen.
Innovation
Innovation beginnt mit Ausprobieren.
Für Menschen zählt nicht die neueste Technik, sondern ein besserer Alltag. Viele Kommunen probieren dafür längst Neues aus, oft aber mühsam und jede für sich. Mehr bewegt sich, wenn Experimente leichter möglich werden und ihre Ergebnisse auch anderen zugutekommen.
System
Von Anfang an gemeinsam.
Heute kommen Kommune, Anbieter und Kapital nacheinander ins Spiel. Wer von Beginn an größer denkt, gleiche Bedarfe mehrerer Kommunen bündelt und Anbieter und Kapital früh einbindet, reduziert Risiken, erhöht das Tempo und macht vieles möglich, was heute nicht zustande kommt.
Politik
Vertrauen wächst mit jeder Baustelle, die fertig wird.
Bürgerinnen und Bürger messen Politik daran, ob sich vor Ort etwas verbessert. Jedes Projekt, das sichtbar fertig wird, zeigt ihnen, dass sich etwas bewegen lässt. Das wirkt stärker als jedes Versprechen.
Aus dem Talk
Ein Auszug, so wie er auf der Bühne gesprochen wird. Und was Gäste danach am häufigsten sagen.
Wir reden viel darüber, dass in Europa vieles zu langsam vorangeht und wir den Anschluss verlieren. Ich möchte heute auf etwas schauen, das dabei oft übersehen wird: die Spielregeln, nach denen wir bauen, einkaufen und finanzieren.
In der EU gibt es mehr als 250.000 öffentliche Auftraggeber, und viele von ihnen haben die gleichen Bedarfe: Schulen, Energienetze, Busflotten. Zusammen geben sie jedes Jahr rund 2,6 Billionen Euro aus. Gemeinsam wären sie der größte Kunde Europas, einer, der Märkte bewegen könnte. Doch jeder kauft für sich, fängt bei null an und erfindet das Rad neu.
Niemand hat das so geplant. Es ist über Jahrzehnte gewachsen und stößt nun an seine Grenzen. Das heißt aber nicht, dass es so bleiben muss. Wir können es anders gestalten und haben dafür sogar bereits die Mittel.
„Das war sehr inspirierend."
„Jetzt habe ich wieder Hoffnung gewonnen." Gäste nach Marcs Veranstaltungen
Wer einen Innovationsort plant, denkt oft zuerst an das Gebäude. Lebendig wird er durch etwas anderes: eine Vision und Werte, die alle verbinden, eine bewusst zusammengestellte Gemeinschaft und Räume, die für Zusammenarbeit gebaut sind. Erfahrungen aus dem Aufbau des Innovationsstandorts in Berlin TXL.
30–45 Min. · DE / EN · für Unternehmen, Kommunen, Projektentwickler
Keynote
Großer Bedarf, kaum Deal-Flow
Kommunalkredite für Schulen und Straßen laufen, doch die Haushalte stoßen an Grenzen. Infrastruktur- und Impact-Investoren, die direkt in Infrastrukturprojekte gehen würden, etwa bei Energie und Mobilität, finden selten passende Vorhaben. Die sind meist zu klein, zu verschieden und kommen zu spät auf den Tisch. Der Vortrag regt an, was Kommunen, Anbieter und Investoren anders machen könnten, damit daraus ein verlässlicher Deal-Flow wird.
30 Min. · DE / EN · für Impact- und Infrastrukturinvestoren
Live-Format
Live aus der Werkstatt
Keine Pitches, keine Produktfolien. Stattdessen schalten wir live dorthin, wo an Lösungen für unsere Städte gearbeitet wird: in die Werkstatt, ins Labor, auf die Baustelle. Marc moderiert von der Bühne, die Gründerinnen und Gründer zeigen, was sie bauen, und das Publikum fragt direkt nach. Erprobt bei Tagesspiegel und Drees & Sommer sowie der Nething Akademie.
30–60 Min. · DE / EN · für Kongresse, Empfänge und Kundenevents
Fach-Impuls
Kurzimpulse für Kommunen und Verbände
Ein Blick von außen auf eine Frage, die viele Verwaltungen beschäftigt: Wie kommen wir schneller voran, obwohl Personal und Geld knapper werden? Mit Beispielen von Kommunen, die voneinander lernen.
12 Min. · DE · für Bürgermeister, Kämmerer, Landräte und Verbände
Workshop
Innovationsorte planen
Für Unternehmen und Kommunen, die einen Innovationsort aufbauen wollen. Planungsteams klären, wofür der Ort da sein soll, wen er zusammenbringen will und welche Räume dazu passen. Marc moderiert und bringt die Erfahrungen aus Berlin TXL ein.
halbtägig · DE / EN · vor Ort, bis 15 Teilnehmende
Menschen zusammenbringen, auf und vor der Bühne
Als Host beim TEDxBerlin Salon „The Future of Energy", Berlin TXL, 2024Im Gespräch im Innovationszentrum Berlin TXL, 2024Keynote bei „Live from Urban Utopia", Nething Akademie, 2025
Gastgeber und Bühnen
Räume, in denen sich Menschen begegnen, nicht ihre Rollen
TEDxBerlin Salon „The Future of Energy"TEDxBerlin, 2024 · Host, Begrüßung, Impuls
Enactus Germany National CupEnactus e.V., 2025 · Host, Begrüßung, Impuls
Wirtschaftsempfang Berlin-Reinickendorfmit der Bezirksbürgermeisterin, 2025 · Host, Begrüßung, Impuls
Gäste
Aus EU-Kommission, Parlamenten, Regierungen, Konzernen und Wissenschaft
Wopke HoekstraEU-Kommissar für Klimaschutz
Hildegard BenteleMitglied des Europäischen Parlaments
Katharina BeckMitglied des Bundestags
Ron HuldaiBürgermeister von Tel Aviv-Yafo
Nicolás GrauWirtschaftsminister Chiles
Viktors ValainisWirtschaftsminister Lettlands
Mitsuko ShinoBotschafterin Japans in Deutschland
Andreas SchierenbeckCEO Hitachi Energy
Tobias VogelCEO UBS Europe SE
Gerard ReidMitgründer Alexa Capital
Dr. Andreas RickertVorstandsvorsitzender Phineo
Dr. Chen Chris GongPotsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Außerdem Jury und Coach bei zahlreichen Start-up-Wettbewerben, zuletzt beim greenCHEM Accelerator und beim Founder Institute, dort 2026 mit der Abschlusslaudatio für den Batch.
Funktionen der Gäste zum Zeitpunkt der Veranstaltung.
Über Marc Bernath
Mit zwölf fing Marc Bernath an zu programmieren, als Schüler verkaufte er seine erste Software. Lange glaubte er, Städte bräuchten vor allem mehr Technologie. Heute sieht er, dass für Menschen andere Dinge zählen, damit eine Stadt lebenswert ist, und dass gute Lösungen oft auf dem Weg dorthin hängen bleiben. Er hat mehr als 100 Start-ups auf ihrem Weg zum Markt begleitet und am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel (TXL) einen Innovationsstandort aufgebaut. Heute arbeitet er mit .GUT dort, wo es besonders hakt: bei den Schulen, Straßen und Leitungen unserer Städte.
Pressefotos zum Download unter Presse
Alles für Veranstalter
Texte zum Kopieren für Programmheft und Moderation. Weitere Unterlagen folgen.
Kurz-Bio (DE)
Short bio (EN)
Lang-Bio (DE)
Long bio (EN)
Anmoderation (DE)
Introduction (EN)
Technischer Rider
Pressefotos (Porträts, hoch und quer)folgt
Mit zwölf fing Marc Bernath an zu programmieren, als Schüler verkaufte er seine erste Software. Seitdem begleitet ihn eine Frage: Wie kommt eine gute Lösung zu den Menschen, die sie brauchen? Er hat mehr als 100 Start-ups auf ihrem Weg zum Markt begleitet und am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel (TXL) einen Innovationsstandort aufgebaut. Heute stellt er diese Frage mit .GUT dort, wo es besonders hakt: bei den Schulen, Straßen und Leitungen unserer Städte.
Marc Bernath started programming at twelve and sold his first software while still at school. One question has stayed with him ever since: how does a good solution reach the people who need it? He has supported more than 100 start-ups on their way to market and built an innovation site at Berlin's former Tegel airport (TXL). Today, with .GUT, he asks that question where things get stuck most: in the schools, roads and utility networks of our cities and towns.
"For our big societal challenges, we rarely lack good ideas. What we lack is getting the solutions we already have onto the street." This observation drives Marc Bernath's work.
The question behind it runs through his career; it has only grown bigger. It used to be about how a good product reaches its customers. Today it is about how a good solution reaches our cities and towns. In between lie more than 100 start-ups he has supported on their way to market, and an innovation site at Berlin's former Tegel airport (TXL), which he built as co-founder and CEO.
Today he works on the backlog of investment in our infrastructure: schools, roads and utility networks that should have been renewed long ago. Schools, for example, are often planned by each municipality on its own, even though others have shown how proven building designs speed things up. With .GUT, he helps municipalities procure and finance such solutions together instead of starting from scratch every time.
His conviction: we built these systems ourselves. So we can rebuild them, for a future we want to live in.
Unsere Städte und Gemeinden könnten längst weiter sein. Für viele Probleme gibt es erprobte Lösungen, aber es geht gefühlt zu langsam voran. Unser nächster Gast beschäftigt sich mit der Frage, wie es schneller gehen kann. Marc Bernath hat mehr als 100 Start-ups auf ihrem Weg zum Markt begleitet und am ehemaligen Flughafen Tegel einen Innovationsstandort aufgebaut. Heute bringt er mit .GUT Kommunen zusammen, die Lösungen gemeinsam beschreiben und beschaffen. Sein Vortrag: [Titel des Vortrags]. Bitte begrüßen Sie mit mir Marc Bernath.
Our cities and towns could be much further along. For many problems, proven solutions already exist, yet progress feels far too slow. Our next speaker works on the question of how to speed things up. Marc Bernath has supported more than 100 start-ups on their way to market and built an innovation site at Berlin's former Tegel airport. Today, with .GUT, he brings municipalities together to describe and procure solutions jointly. His talk: [title of the talk]. Please join me in welcoming Marc Bernath.
Technischer Rider Marc Bernath
Ton
- Headset oder Ansteckmikrofon, alternativ Handmikrofon
Präsentation
- Folien im Format 16:9, vorab als PDF oder Keynote, alternativ eigener Laptop (MacBook, USB-C auf HDMI)
- Presenter/Clicker
- Wenn möglich ein Monitor zur Bühne (Confidence Monitor)
Live-Umfragen
- Internetzugang für den Präsentationsrechner (WLAN oder LAN)
- Das Publikum nimmt per Smartphone teil: Mobilfunknetz oder Gäste-WLAN vor Ort
Ablauf
- Technik-Check 30 Minuten vor dem Auftritt
- Ansprechperson für Technik vor Ort
- Wasser auf der Bühne
Live-Format "Live aus der Werkstatt"
- Für das Live-Format gilt ein eigener Technischer Rider. Bitte gesondert anfragen.
Aufzeichnung
- Bei Aufzeichnung bitte um eine Kopie zur eigenen Nutzung
„Für unsere großen gesellschaftlichen Aufgaben fehlt es selten an guten Ideen. Es fehlt daran, die Lösungen, die wir schon haben, auf die Straße zu bringen." Das ist die Beobachtung, die Marc Bernaths Arbeit antreibt.
Die Frage dahinter zieht sich durch seine Laufbahn, sie ist nur größer geworden. Früher ging es darum, wie ein gutes Produkt zu seinen Kunden kommt. Heute geht es darum, wie eine gute Lösung in unsere Städte kommt. Dazwischen liegen mehr als 100 Start-ups, die er auf ihrem Weg zum Markt begleitet hat, und ein Innovationsstandort am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel (TXL), den er als Co-Founder und CEO aufgebaut hat.
Heute arbeitet er am Stau bei den Investitionen in unsere Infrastruktur: Schulen, Straßen und Leitungen, die längst erneuert sein müssten. Schulen etwa plant vielerorts jede Kommune für sich, obwohl andere längst gezeigt haben, wie es mit bewährten Bauplänen schneller geht. Mit .GUT hilft er Kommunen, solche Lösungen gemeinsam zu beschaffen und zu finanzieren, statt jedes Mal von vorne anzufangen.
Seine Überzeugung: Diese Systeme haben wir selbst gebaut. Also können wir sie auch umbauen, für eine Zukunft, in der wir leben wollen.
Vortrag anfragen oder kennenlernen
Erzählen Sie kurz, um welche Veranstaltung es geht und wer im Publikum sitzt. Die Antwort kommt in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.